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Kongress Bildung und Betreuung

Stuttgart 18./19.10.2010 Haus der Wirtschaft

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Gemeinsam für einen Bildungsaufbruch in Deutschland!

Der interdisziplinäre Kinderbetreuungskongress "Invest in Future" (www.invest-in-future.de) widmet sich dieses Jahr am 16. und 17. Oktober den pädagogischen Schwerpunktthemen der "Durchgängigkeit der Bildung von der Kindertages­einrichtung in die Schule", der "Kooperation zwischen Wirtschaft und Bildungsträgern" und stellt internationale pädagogische Konzepte aus Italien und Neuseeland vor. Unternehmen und Kommunen diskutieren außerdem ökonomische und soziale Herausforderungen von Kinderbetreuung. Der teilweise parallel laufende Kongress "Child in the City" steuert den Aspekt "kinderfreundliche Stadt" bei. Das Symposium soll neben dem Wissenserwerb auch dem Austausch unter den verschiedenen Akteuren von Kinderbetreuung dienen.

Stuttgart (eos) - Die Kinder sind sechs oder sieben Jahre alt, manche auch erst fünf. Sie stehen vor einer großen Herausforderung: dem Eintritt in die Schule. Ob ein positiv erlebter Übergang die Kinder in ihrer Entwicklung fördert, oder ob sie sich ohnmächtig fühlen und der Schulstart zur belastenden Hypothek wird, hängt auch von den Rahmen­bedingungen ab. Ein zentraler Faktor lautet: Bildungskontinuität (oder: Bildungs­konsistenz). Anerkannte Experten erörtern unter anderem dieses Thema in ihren Vorträgen während des interdisziplinären Kinderbetreuungskongresses "Invest in Future" am 16. und 17. Oktober 2006 in Stuttgart. (Informationen und Programm unter: www.invest-in-future.de oder unter Telefon: 07156-43624-50). Veranstalter des 2006 zum dritten Mal stattfindenden Symposiums ist die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Gerlinger Unternehmensberatung Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH sowie der Träger-Dachverband KIND e.V.

Schwerpunktthema: "Bildungskonsistenz"

Wassilios Fthenakis, Professor für Entwicklungspsychologie und Anthropologie an der Universität in Bozen, beleuchtet unter dem von ihm geprägten Fachbegriff der Bildungskonsistenz den Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule. Ilka Mees von Lernwelt Essen berichtet aus der Praxis von konsistenten Bildungskonzepten. Außerdem wird es am ersten Kongresstag ganz konkret auch um Planung, Umsetzung und Dokumentation von Bildung in Kindertageseinrichtungen gehen.

Unternehmen denken an die Zukunft: Kooperationen mit Bildungsträgern

Deutsche Unternehmen fürchten um ihre Zukunftsfähigkeit: In den naturwissenschaft­lichen und technischen Berufen fehlt schon heute der Nachwuchs. Am zweiten Kongresstag stellt "Invest in Future" daher innovative Projekte vor, mit denen Unternehmen und Bildungsträger gemeinsam das Interesse an Naturwissenschaft & Technik bei Kindern fördern wollen.

Pädagogik-Konzepte im Vergleich

Auch dieses Jahr blickt der Kongress wieder "über den Zaun": Am Vormittag des 17. Oktober berichten Fachleute über die Erfahrungen in Reggio Emilia in Italien, wo innovative Pädagogik beispielhaft umgesetzt wird, sowie unter dem Stichwort "Learning Stories" über die frühkindliche Erziehung in Neuseeland.

Interdisziplinärer Ansatz

Was "Invest in Future" auszeichnet, ist jedoch der interdisziplinäre Ansatz. Neben der Pädagogik spielen auf diesem Kongress auch die sozialen und ökonomischen Herausforderungen von Kinderbetreuung eine Rolle. Parallele Foren decken die einzelnen Schwerpunkte ab und ermöglichen es den Teilnehmern, sich ihr Programm nach eigenem Interesse zusammenzustellen - und dabei vielleicht nicht nur geografisch den Blick auf angrenzende Territorien zu wagen. Eine Kooperation mit dem teilweise zeitgleich in Stuttgart stattfindenden Kongress "Child in the City" ergänzt das Vortragsspektrum um den interessanten Aspekt kinderfreundlicher Stadtplanung. "Ziel des Kongresses ist es auch, den Dialog zwischen Menschen zu fördern, die sich mit den unterschiedlichen Seiten von Kinderbetreuung beschäftigen. Mit Plenumsdiskussionen und einer gemeinsamen Abendveranstaltung sehen wir daher Zeiten für persönliches Kennenlernen und fachlichen Austausch vor", sagt Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e GmbH und Initiatorin des Kongresses. "Denn nur gemeinsam schaffen wir den nötigen 'Bildungsaufbruch' in Deutschland."