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Kongress Bildung und BetreuungStuttgart 18./19.10.2010 Haus der Wirtschaft Forum für Unternehmen, öffentliche Hand, Träger | |||
![]() | Pressemitteilung 20.09.2006Kinderbetreuung: mehr als eine Frage des GeldesDas Thema ist komplex: Kinderbetreuung steht im Spannungsfeld der Interessen der Eltern, der Kinder, der Wirtschaft und nicht zuletzt der Länder und Kommunen. Sogar das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr in einigen Bundesländern erntete auch Kritik. Der Kinderbetreuungskongress "Invest in Future" am 16. / 17. Oktober 2006 in Stuttgart thematisiert wirtschaftliche, soziale und pädagogische Aspekte und wendet sich an Unternehmen, die öffentliche Hand sowie Kita-Träger. Stuttgart (eos) - Rheinland-Pfalz, das Saarland und Berlin machen es vor: Sie stellten das letzte Kindergartenjahr vor der Schule beitragsfrei. Auch Hessen reiht sich ab 2007 ein. Jetzt geht die Diskussion weiter: Nicht nur die hessischen Grünen, auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hält es nur für folgerichtig, dann auch für die beiden vorangehenden Kindergartenjahre keine Elternbeiträge mehr zu verlangen. Denn aus den ehemaligen Betreuungs-Kindergärten sind längst Bildungseinrichtungen mit entsprechendem gesetzlichen Auftrag geworden. Doch die großzügigen Pläne ernten auch Kritik: Die Gegner befürchten, dass dadurch das Geld für den dringenden Ausbau der Plätze für unter Dreijährige sowie für eine breite Qualitätsoffensive fehlen wird. Dies ist eines der Themen auf dem diesjährigen Kinderbetreuungskongress "Invest in Future" (www.invest-in-future.de) der am 16. und 17. Oktober zum dritten Mal in Stuttgart stattfindet. Das Symposium mit über 30 Vorträgen, die sich in parallele Foren gliedern, richtet sich an Unternehmen, Träger von Einrichtungen sowie an die öffentliche Hand. Die Veranstaltung unter Schirmherrschaft des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger thematisiert neben den wirtschaftlichen auch pädagogische und soziale Aspekte von Kinderbetreuung und möchte so zur gesellschaftlichen Konsensfindung beitragen. "Wenn die tatsächlichen Kinderbetreuungslösungen vor Ort bedarfsgerecht, qualitativ hochwertig und gleichzeitig finanzierbar sein sollen, benötigen wir eine Diskussion aller Beteiligten: Unternehmen, Eltern, Kommunen und Träger. Diese Interessengruppen bringen wir auf dem Kongress zusammen", sagt Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH aus Gerlingen bei Stuttgart. Das Beratungsunternehmen veranstaltet den Kongress zusammen mit dem Träger-Dachverband KIND e.V. sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). |