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Kongress Bildung und BetreuungStuttgart 18./19.10.2010 Haus der Wirtschaft Forum für Unternehmen, öffentliche Hand, Träger | |||
![]() | Pressemitteilung 27.07.2007Betreuung & Bildung: Themen für Unternehmen?Angesichts beginnenden Fachkräftemangels machen sich Unternehmen "schöner". Dazu gehört das Angebot einer bedarfsgerechten und hochwertigen Kinderbetreung. Viele Arbeitgeber wollen zudem mit einer Bildungsoffensive Kinder deutlich früher für Naturwissenschaft & Technik begeistern. Der interdisziplinäre Kongress "Invest in Future" zu Betreuung und Bildung am 15. und 16. Oktober in Stuttgart (www.invest-in-future.de) bietet in 45 teilweise parallelen Vorträgen Informationen und Praxisbeispiele und spricht neben Unternehmensvertretern auch Repräsentanten von Betreuungseinrichtungen sowie der öffentlichen Hand an. Stuttgart (eos) - "Die Zeiten, in denen sich Berge von Bewerbungsmappen auf den Schreibtischen der Personalabteilungen häuften, sind vorbei", stellte die europäische Jobbörse StepStone nach einer Befragung von Personalmanagern fest. Kleine und mittlere Unternehmen oder solche mit ländlichem Firmensitz müssen bereits heute um den dringend benötigten Nachwuchs kämpfen. Daher ergreifen sie Maßnahmen, um für potentielle Arbeitnehmer attraktiver zu werden. Eine davon: Sie investieren in Kinderbetreuung. "Die Familienstrukturen haben sich geändert. Es arbeiten zunehmend beide Elternteile", sagt Waltraud Weegmann, deren Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH Unternehmen Kinderbetreuungs- und Bildungslösungen anbietet. "Darauf müssen und wollen sich die Betriebe, die ja zudem ein Interesse an der Arbeitskraft der Mütter haben, einstellen." Kinderbetreuung - Kongress gibt Antworten für Unternehmen Das ist eine Herausforderung für die Unternehmen, denn das Thema Kinderbetreuung ist für die meisten neu. Daher veranstaltet die Konzept-e für Bildung und Soziales gemeinsam mit dem Kind e.V. Dachverband, einem Zusammenschluss freier Träger betrieblicher bzw. betriebsnaher Kindertagesstätten, sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart den Kongress "Invest in Future" zu Kinderbetreuung und Bildung. Das interdisziplinäre Symposium mit über 45 Vorträgen in teilweise parallelen Foren findet dieses Jahr zum vierten Mal am 15. und 16. Oktober im Stuttgarter Haus der Wirtschaft statt. Neben Vertretern der Wirtschaft spricht die "jährliche Diskussionsplattform zum Zukunftsthema Kinderbetreuung" auch Träger von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, Kommunen sowie Politiker aller Ebenen an. Das aktuelle Programm finden Interessierte unter: www.invest-in-future.de oder erhalten es bei der ausführenden Peter Sauber Agentur (Tel. 07156-43624-50) Wirtschaft engagiert sich für Bildung "Unsere Veranstaltung richtet sich sowohl an Unternehmen, die noch überlegen, ob es für sie in diesem Feld überhaupt Handlungsbedarf gibt, als auch an solche, die Lösungen suchen, mit denen sie einem ermittelten Bedarf gerecht werden können. Außerdem beziehen wir die mit ein, die bereits aktiv sind und ihre Maßnahmen bewerten, verändern oder ausbauen wollen", erklärt Weegmann. Dabei, so die Initiatorin der Veranstaltung, gehe es den Unternehmen keinesfalls ausschließlich darum, mit Kinderbetreuung die Eltern im Unternehmen zu halten oder leichter neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewinnen zu können. Vielmehr sollten häufig gezielte Bildungsangebote in Kindergärten und Schulen den Nachwuchs von klein auf fördern. Das Ziel: Angesichts einer rückläufigen Bevölkerung den Anteil der Hochqualifizierten zu erhöhen, um auch künftig die entsprechenden Arbeitsplätze noch besetzen zu können. VDMA: "Es ist Zeit, zu handeln!" "Aus unserer Sicht müsste das Interesse an Naturwissenschaft und Technik schon in der frühen Kindheit in ganz anderem Maße angeregt werden, als dies bisher der Fall ist", sagt zum Beispiel Saskia Fath vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Baden-Württemberg. "Die natürliche Neugierde der Kinder - auch die der Mädchen - an diesen Themen liegt häufig brach. Später wundern wir uns dann, dass so wenige von ihnen ein Ingenieurstudium aufnehmen." Die Branche spüre den Fachkräfte-Mangel bereits heute. Etwa 4.000 Stellen könnten die Unternehmen alleine in Baden-Württemberg im Moment nicht besetzen, sagte der Verbandsvorsitzende Dr. Thomas Lindner während der VDMA-Jahrespressekonferenz am 12. Juli in Stuttgart. Daher engagiert sich der Verband im Rahmen des Kongresses "Invest in Future" mit einem eigenen "VDMA-Forum". "Wir müssen langfristig denken, den Reiz der Technik früh vermitteln und überkommene Geschlechterzuordnungen bei der Studien- und Berufswahl überwinden", erklärt Fath. "Wenn wir nicht aktiv werden, wird sich unser Fachkräfte-Problem angesichts einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung noch deutlich verschärfen. Der Kongress soll Unternehmen motivieren sich an Bildungsmaßnahmen zu beteiligen oder eigene Ideen umzusetzen. Dazu möchten wir einen Austausch initiieren." Weitere Informationen Weitere Informationen sowie das ausführliche, aktuelle Vortragsprogramm sind im Internet erhältlich unter: www.invest-in-future.de. Unter dieser Adresse ist auch eine Anmeldung zum Symposium möglich. Auskunft erteilt zudem die Peter Sauber Agentur in Gerlingen bei Stuttgart, die die Veranstaltung organisiert: Telefon 07156-43624-50. |