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Kongress Bildung und BetreuungStuttgart 18./19.10.2010 Haus der Wirtschaft Forum für Unternehmen, öffentliche Hand, Träger | |||
![]() Pressemitteilung "Invest in Future" 19.10.2009 Pressemitteilung Arbeits- und Sozialministerium 19.10.2009 Pressemitteilung "Konzept-e" 19.10.2009 Pressemitteilung "KiND e.V." 19.10.2009 | Pressemitteilung "Konzept-e" 19.10.2009Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH: Beratung, Konzeption und Umsetzung von BetreuungslösungenKnackpunkt Kinderbetreuung: Viele Unternehmen und Kommunen möchten aktiv werden, um Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Die Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH berät umfassend zu möglichen und sinnvollen Maßnahmen und bietet mit der Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH auch den Betrieb von Kinderhäusern an. Alle von Konzept-e geleiteten Einrichtungen arbeiten nach dem innovativen element-i-Kinderhauskonzept. Stuttgart (eos) - "Und welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Betrieb zu verbessern?" Mit dieser Frage sehen sich Vorstände und Geschäftsführer immer häufiger konfrontiert. "Unternehmen müssen heute zu diesem Thema Position beziehen", sagt Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH in Stuttgart. Sie berät Betriebe und Kommunen rund um Work-Life-Balance und Kinderbetreuung und bietet mit ihrer Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH auch Leitung und Betrieb von Kinderhäusern an. "Der Beratungsbedarf ist sehr groß, denn das Thema ist vielschichtig. Es verlangt Know-how und Erfahrung", sagt sie. "Häufig geht es erst einmal darum herauszufinden, welche Angebote und Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf & Familie in einem Betrieb überhaupt sinnvoll sind und der Nachfrage der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechen." Kinderbetreuung kristallisiere sich dabei oftmals als ein Knackpunkt heraus. Knackpunkt Kinderbetreuung "Besonders für unter Dreijährige und für die langen Schulferienzeiten fehlen zur Zeit Betreuungslösungen", erklärt Weegmann. Mütter und Väter würden dadurch - häufig unfreiwillig und zum Schaden der Betriebe - in längere Elternzeiten gezwungen. Eltern von Schulkindern müssten während der Ferien auf eigene improvisierte, teure oder organisationsintensive Betreuungsarrangements zurückgreifen: ein Stressfaktor, der sich auch am Arbeitsplatz bemerkbar mache. Bei der Ganztagsbetreuung von Kindergarten- und Schulkindern täten sich zumeist ebenfalls Versorgungslücken auf, die die Zeiten, in denen Eltern berufstätig sein könnten, notgedrungen verkürzten. "Für alle Problemfelder gibt es Lösungen, die übrigens auch kleine und mittlere Firmen schultern können", erläutert Weegmann, "denn die eigene Betriebskita ist nur eine unter vielen Alternativen." Weegmann und ihr Konzept-e-Team beraten jedoch nicht nur Unternehmen. Auch Kommunen nutzen die Konzept-e-Expertise, wenn es darum geht, den Kinderbetreuungsbedarf zu ermitteln und passgenaue Lösungen zu konzipieren und umzusetzen. Konzept-e setzt auf element-i-Pädagogik Inzwischen sind es 18 Kinderhäuser sowie zwei Grundschulen, die die Konzept-e für Kindertagesstätten im Auftrag von Unternehmen, von Trägervereinen oder Kommunen leitet. Damit entschieden sich die Auftraggeber für element-i-Kinderhäuser bzw. - mit integrierten Schulen - für element-i-Lernwerkstätten. Element-i, so heißt das pädagogische Konzept der Einrichtungen, das Konzept-e entwickelte. "Etwas anderes setzen wir nicht um!", sagt Weegmann. "Pädagogik darf nicht beliebig sein. In unser Konzept flossen und fließen die neuesten Erkenntnisse aus Frühpädagogik sowie Hirn- und Lernforschung ein. Es steht für eine wertschätzende, geschlechtergerechte, weltanschaulich tolerante und demokratische Erziehung, die wir nicht nur Disposition stellen." "i" für Individuen, Interessen, Interaktion Das "i" im Namen steht für drei zentrale Begriffe dieser Pädagogik, für "Individuen", "Interessen" und "Interaktion". "Das erzieherische Handeln in unseren Kinderhäusern orientiert sich am einzelnen Kind, an seinen Äußerungen und Bedürfnissen. Wir schauen sehr genau hin, was die Kinder zeigen. Dabei helfen uns unsere element-i Bildungsbögen. Dort halten wir unsere Beobachtungen im Einzelnen fest", sagt Carola Kammerlander, pädagogische Geschäftsführerin bei Konzept-e und maßgebliche Autorin des element-i-Konzepts. "Unsere Pädagogik setzt bei den Stärken der Kinder an. Wir begreifen sie als aktive Selbstlerner, die ihren eigenen Bildungsprozess selbst weiterentwickeln und managen können. Ihre Interessen zeigen uns, welche Themen gerade 'dran' sind. Erziehende und andere Kinder steigen darauf ein und bereichern den Prozess, indem sie neue Ideen und Impulse liefern. Die soziale Interaktion ist daher ein wichtiger Katalysator für den Entwicklungs- und Lernprozess." Erweiterung in die Grundschulzeit Beim Verlassen der Kinderhäuser steht den Kindern jedoch ein Bruch bevor, der noch deutlicher ausfällt als der, den Kinder aus einem pädagogisch traditionellen Kindergarten meistern müssen. Diesen Systemwechsel zwischen Kita und Schule erlebt die Mehrzahl aller Kinder als angsteinflößend. Viele verkraften den Übergang nur schwer. Das belegen Studien. Mit den element-i-Lernwerkstätten, die jeweils an ein Kinderhaus angegliedert sind, schuf Konzept-e daher Bildungshäuser "aus einem Guss", d.h. Vorschule, Schule und Hort. Der Übergang in die Schule erfolgt dort fließend und unabhängig vom Alter des Kindes. Er orientiert sich an dessen Interessen und Fähigkeiten. Auch in den Lernwerkstätten managen die Kinder ihr Lernen sehr eigenständig aber im Austausch und Kontakt mit den Lehrkräften. Wie in den Kinderhäusern auch, gibt es in den Schulen anregungsreiche Funktionsräume, die es den Kindern ermöglichen, sich einer Sache intensiv zu widmen. |